Der Main in Freudenberg
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Der Main
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Der Main ist mit 524 Kilometer Fließstrecke der längste rechte Nebenfluss des Rheins.

Der Flusslauf führt, für mitteleuropäische Flüsse ungewöhnlich, von Osten nach Westen und verläuft dabei entlang mehrerer fränkischer Mittelgebirge, historischer Kleinstädte, der markanten Silhouette Würzburgs und durch das das fränkische Weinbaugebiet. Kurz oberhalb der Mündung verläuft der Main durch die mit zahlreichen Brücken verbundene Innenstadt Frankfurts.

Der Main verläuft durch die Bundesländer Bayern und Hessen. Im Bereich der Stadt Wertheim bildet er auf rund 25 Kilometer Länge die Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Er mündet bei dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim in den Rhein.

Das Einzugsgebiet des Mains und seiner Nebenflüsse umfasst 27.292 km² und erstreckt sich über den größten Teil Frankens, den nordöstlichsten Teil Badens und Südhessen. Es grenzt im Süden an das Einzugsgebiet der Donau; die Grenze zwischen beiden ist Teil der Europäischen Hauptwasserscheide. Wenige hundert Meter südlich der Weißmainquelle liegt die Quelle der Fichtelnaab, die über die Naab in die Donau mündet und damit ins Schwarze Meer abfließt.

Der Main ist mit einem mittleren Abfluss von 225 m³/s an der Mündung in den Rhein nach Aare (590 m³/s) und Mosel (315 m³/s) der drittwasserreichste Nebenfluss des Rheins.

Der Main ist auf 396 km (ab Bamberg) schiffbar und seit 1992 über den Main-Donau-Kanal mit der Donau verbunden. Vor allem im Ballungsraum Rhein-Main um Frankfurt befinden sich mehrere große Binnenhäfen.

Entlang des Mains verlaufen der Mainwanderweg und der Main-Radweg.

Der 41 km lange Weiße Main (sein Name kommt von dem hellen Granitgestein seines Quellgebiets, das das Wasser weißlich erscheinen lässt) ist der rechte und nördliche Quellfluss des Mains. Er entspringt im Fichtelgebirge – 20 km Luftlinie nordöstlich von Bayreuth, nordwestlich von Fichtelberg. Seine in Granit gefasste Quelle liegt auf 887 m ü. NN am Osthang des 1024 m hohen Ochsenkopfs. Das 679 Meter hoch gelegene Bischofsgrün ist die erste Gemeinde, die der Weiße Main durchfließt.

Das noch sehr junge Fließgewässer durchquert das Heilbad Berneck und das durch sein Zisterzienserinnenkloster bekannte Himmelkron und schließlich nördlich der Plassenburg die Bierstadt Kulmbach. Hier verläuft er bereits in einer in den 1930er Jahren angelegten Flutmulde, die die jährlichen Überflutungen eindämmen sollte.

Der 73 Kilometer lange Rote Main ist der linke und südliche Quellfluss des Mains. Er entspringt in der Fränkischen Alb – zehn Kilometer südlich von Bayreuth, fünf Kilometer westlich von Creußen. Seine ungefasste Quelle (hölzernes Rohr) liegt im Lindenhardter Forst knapp zwei Kilometer nordwestlich von Hörlasreuth. Das aus dem lehmigen Grund des Quellgebiets stammende Sediment, das der junge Fluss mitführt, gibt ihm eine rötliche Farbe und damit auch den Namen.

Hörlasreuth ist das erste kleine Dorf, das der Rote Main berührt, das Städtchen Creußen der erste etwas größere Ort. Der Rote Main fließt weiter in nördlicher Richtung bis Bayreuth. Der Fluss fließt in zahlreichen Mäandern weiter in nordwestlicher Richtung durch ein weites Tal.

Die beiden Quellflüsse vereinigen sich am westlichen Stadtrand von Kulmbach bei Schloss Steinenhausen. Diese Stelle bildet den Ursprung des Mains.